
Peter Kenter (l.) eröffnete jetzt seine Ausstellung in der Sparkassen-
Hauptstelle zusammen mit dem Vorstandsmitglied Bernhard Schreiter
(r.) und zahlreichen Gästen.
Foto: Beukelmann
Artikel Ruhr Nachrichten (mit Video)
Quelle:www.wa-online.de vom 20.02.2009
Ausstellung in der "sohle 1"
zeigt Kunst aus dem PC
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Dieses Werk von Peter Kenter mit dem Titel ´24 – 4/5/6 – 42 2´,
ist eines der Exponate der Ausstellung in der städtischen Galerie ´sohle 1´.Foto: pr
BERGKAMEN Computergrafiken, Bildschirmfotos, Animationen und Videos, Installationen und CopyArt-Produkte beherrschen ab Sonntag, 1. März,
die Räume der städtischen Galerie "sohle 1". Dort wird an diesem Tag um 11 Uhr die Ausstellung "Computerkunst/Computer ART" eröffnet. Die Ausstellung
zeigt die aktuellen Wettbewerbsarbeiten um den Preis des Goldenen Plotters der Stadt Gladbeck. Der seit 1986 stattfindende internationale Wettbewerb
mit Ausstellung widmet sich 2009 dem Thema "Weltbild - Kosmos - Bildwelten". Im Mittelpunkt stehen computergestützte Ideen in der Astronomie. Anlass für diesen
Themenschwerpunkt ist die Ausrufung des Jahres 2009 zum Internationalen Jahr der Astronomie durch die Vereinten Nationen
."Wir brauchen Vorwärtsdenker, die erkennen, in welch fantastischer, faszinierender Zeit wir leben, mit diesen unglaublichen Möglichkeiten", fordert Eugen Roth,
der Preisträger des aktuellen Wettbewerbs auf, den Computer wie selbstverständlich als künstlerisches Medium zu sehen. "Ich habe mit dem Pinsel angefangen,
dann Lötkolben und Schweißgerät benutzt und jetzt Computer." 1925 in Ludwigshafen geboren, hielt sich Eugen Roth als Kind häufig in der Werkstatt seines
Vaters, dem Ingenieur, auf und ließ sich von allem Technischen begeistern. Bereits in den 1960er Jahren beschäftigte er sich mit Oszillatoren und den ersten PCs.
Die anfängliche Technikfeindlichkeit in Deutschland bewog ihn jedoch zunächst dazu, 30 Jahre lang nicht mehr auszustellen und sich auf eine längere Weltreise zu begeben.
Seine drei prämierten Werke "XY-Strahlung III", "Blaues Phänomen" und "Landung auf Titanus" überzeugten die Jury unter anderem durch ein sicheres Farb- und
Raumgefühl für kosmische Vorstellungen.
An dem Wettbewerb waren weiterhin beteiligt:
Yoshiyuki Abe (Japan), Herbert W. Franke (Österreich), Anne-Sarah Le Meur, Gerhard Kammerer-Luka & Jean Baptiste Kempf und Jean Pierre Hébert (Frankreich),
Matjaz Hmeljak (Italien), Miao He (China), Torbjörn Lausten (Dänemark), Irena Paskali (Mazedonien), Janet Saad-Cook, Anna Ursyn, Dan Younger und Mark Wilson (USA),
Ursula Baaken, Rosy Beyelschmidt, Erich Burmeister, Daniel Cermak-Sassenrath, Hans Dehlinger, Hajo Drott, Peter Helmke, Thomas Hermsdorf, Peter Kenter, Rona Rangsch,
Birgit Elisabeth Steinfort, Klaus Tesching und Klaus Urbons (Deutschland).
Die Galerie "sohle 1" zeigt eine große Auswahl der gesamten Wettbewerbsbeiträge.
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Die Werke sind bis zum 26. April zu sehen. Das Museum ist geöffnet: dienstags bis freitags von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr,
samstags von 14 bis 17 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr. red
"Computerkunst/Computer ART": Sonntag, 1. März, bis 26. April, Computergrafiken, Bildschirmfotos, Animationen und Videos, Installationen und CopyArt-Produkte,
städtische Galerie "sohle 1", Jahnstraße/Museumsplatz.