Vita

geboren 1949 in Detmold

lebt und arbeitet in Lüdenscheid

1972 – 1977 Mathematik- und Sportstudium an der Uni  Münster

1984 – 1987 Kunststudium  an der Uni   Dortmund

1980 – 2004 Lehrtätigkeit am Gymnasium

Ausstellungstätigkeit seit den neunziger Jahren 

Seit 2003

Arbeiten im Bereich der  Konkreten  Kunst 

Seit 2004

Bundesverband Bildender Künstler (BBK Ruhrgebiet)

Seit 2005

Konkrete  Bildsysteme (  mit  Diskreter  Quadratgitter-Geometrie und Algorithmen) ; Serienarbeiten (Bilder und Graphiken)

Freie künstlerische Tätigkeit

Virtuelles Museum für Mathematik und Kunst der TU Bergakademie Freiberg

Seit 2006

Kunstnetz – NRW

Zusammenarbeit mit Komponisten an gemeinsamen Projekten zu Bildender Kunst und Musik 

Seit 2007

Referent für Mathematik in der Kunst 

2008
Mathemacher und Botschafter der Mathematik zum Jahr der Mathematik 2008 mit 2 Kunstausstellungen in Gelsenkirchen und Kiel und einem
Beitrag zu Mathematik und Kunst in der Zeitschrift Westfalenspiegel  Ausgabe 1 2008 mit dem Heftthema Welt der Zahlen
2009                                                                                                                                                                                                                                        Unregelmäßige Polygone in  Würfelgitter-Netzen, Spannungsfeld zwischen 3D- und 2D-Darstellungen

Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen sowie im öffentlichen Raum
Ausstellungen: (Auswahl, E = Einzelausstellungen, G = Gruppenausstellungen, D = Doppelausstellungen,  K = Katalog)
2009
Lünen, Geordnetes Chaos – Konkrete Strukturen, Sparkasse, (E, K)
Bergkamen,  Wanderausstellung Computerkunst - ComputerArt 2008:  Weltbild - Kosmos - Bildwelten, Städtische Galerie (G, K)
Bad Münstereifel, Wanderausstellung Computerkunst - ComputerArt 2008: Weltbild - Kosmos - Bildwelten, Astropeiler (G, K)
2008
Kiel, Ausstellung zum Abschluss des Wissenschaftsjahres, Jahr der Mathematik: Millionenecke und mehr, Lubinus Akademie (E, K)
Gladbeck, Computerkunst - ComputerArt 2008: Weltbild-Kosmos-Bildwelten, Gesellschaft für Elektronische Kunst (Gladbeck/Köln), Museum Gladbeck (G, K)
Gelsenkirchen, Ausstellung zum Wissenschaftsjahr, Jahr der Mathematik: Vom Oktogon zum 100-Millioneneck, Atelier  Jüttner . Reismann . Sternkopf  (E, Fl)
Lünen, Kunst ist Kunst. Alles andere ist alles andere. (Ad Reinhardt), Stadtgalerie Lünen , BBK Ruhrgebiet (G)
Lünen, Die Neuen im BBK, BBK Ruhrgebiet, Lüntec (G,. K)

2007 

Lüdenscheid, Formel – Form – Farbe , Städtische Galerie und Kulturamt Lüdenscheid (E)

Duisburg,  Zwingend die Idee - präzise die Ausführung , Städtische Galerie Rheinhausen / Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg (G )

Speyer, Konkrete Kunst ,  Historischer Ratssaal,  IFB  und MNU   Rheinland-Pfalz ( E, K)

2006

Gladbeck, Computerkunst - ComputerArt 2006, Gesellschaft für Elektronische Kunst (Gladbeck/Köln), Museum Gladbeck (G, K)  

Dortmund,  Kunst über Zahlen, Galerie Dieter Fischer (E)

Bochum,  Mathematik und Inspiration , Universitätsbibliothek der Ruhruniversität  (E, CD)

2005        

Dortmund,  Mathematik Konkret - Bilder der Konkreten Kunst, Reinoldinum (E, K)

Düsseldorf,  Mathematik Konkret - Bilder der Konkreten Kunst, Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein Westfalen (E, K)           

2004    

Duisburg, Konkrete Konzepte , " Stiftung Wilhelm Lehmbruck Museum"/ Galerie Rheinhausen (D)

Kamp-Lintfort,  Bilder der Konstruktiven Konkreten Kunst, Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik ,Universität Duisburg (E)                                             

2003         

Lüdenscheid,  Zahlen, Konzepte, Bilder, Stadtsparkasse (E)

Altena, Ordnung und Chaos, Städtische Galerie   (E)  

Kurze Darstellung der eigenen Arbeit:

Als Mathematiker und  Konkreter Künstler  verbinde ich meine mathematische Denkweise mit einem  geometrischen Gestaltungspotential.  

Als Mathematiker  entdecke und entwickle ich auf dem Gebiet der Quadratgitter -  Geometrie, einem Teilbereich der Diskreten Geometrie,  

oft mit Algorithmen,  vollständige Sätze von Elementarformen (Module), die von mir vorgegebene Regeln erfüllen..

Diese Ergebnisse haben schon ohne Einbindung in das künstlerische Bildkonzept  einen  mathematischen  Wert, da die nach Gesetzmäßigkeiten erzeugten

Module  eine   vollständige Menge bilden, deren Mächtigkeit  nach von mir bewiesenen Formeln berechnet werden kann und deren visuelle Darstellung

mit Hilfe von  Algorithmen am Computer  erfolgt.

Als Künstler  beeinflusse ich die Wahl der Regeln und damit auch das Aussehen der Module, sowie ihre Auswahl und Anordnung,  indem ich ästhetische
Kategorien  berücksichtige, und sie nach Erforschung ihrer Struktureigenschaften zu einem geordneten Ganzen, zu Bildsystemen oder zu Subsystemen verbinde.
Aus ihnen resultieren  unter Einbeziehung  emotional und spontan getroffener Entscheidungen  meist ganze Serien von Bildern
(auch Animationen),   bei denen eine geplante aber oft auch überraschende  Emergenz  auftritt. (Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.)

Neben ästhetischen Kategorien  zielt meine Kunst   auf das  Sichtbarmachen von  mathematisch-logischen Denkprozessen, welche  zusammen mit der

gestalterischen Reduktion dem Bild bzw. der Serie  eine nachhaltige Spannung und  Aussagekraft verleihen.

Meine Bildsysteme  vergleiche ich  mit Kompositionen aus der Musik, in der Töne genau wie Module,  Gesetzen und Ordnungssystemen 

unterworfen werden und am Ende ein durch Rhythmus, Balance und Harmonie geprägtes Werk  entsteht.      

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